

Wer wir sind
LuX Mwinda ist eine deutsch-afrikanische Medienplattform mit Fokus auf Geschichte, Gesellschaft, Geopolitik und kulturelle Aufklärung. Unser Ziel ist es, komplexe Themen verständlich, modern und authentisch aufzubereiten. Besonders für junge Menschen in Deutschland und der afrikanischen Diaspora.
Mit Explainer-Videos, Reportagen, Podcasts, Dokumentarfilmen und journalistischen Formaten möchten wir Perspektiven sichtbar machen, die in klassischen Medien oft zu wenig Raum erhalten.
Wir glauben daran, dass Wissen verbindet, Vorurteile abbaut und neue gesellschaftliche Perspektiven eröffnet.
LuX Mwinda wurde offiziell am 24. Februar 2018 von Jonas Bidiamba in Wuppertal gegründet.
Die Wurzeln der Plattform reichen jedoch einige Jahre zurück. Zwischen 2015 und 2018 war Jonas Bidiamba Mitglied im Wuppertaler Jugendrat sowie von 2016 bis 2018 im Kinder- und Jugendrat NRW aktiv. In dieser Zeit entstand das Projekt „Wir sind Deutschland“, das sich gegen Parallelgesellschaften und gesellschaftliche Spaltung in Wuppertal richtete.
Im Rahmen dieses Projekts wurden Interviews, eine Reportage sowie ein Fußballturnier mit Jugendlichen aus Wuppertal organisiert. Dabei kam es auch zur Zusammenarbeit mit Daniel K. Biao Adza. Das Projekt wurde 2017 umgesetzt und legte den Grundstein für die spätere Entwicklung von LuX Mwinda.
Während dieser Arbeit wurde jedoch deutlich, dass afrikanische Geschichte und insbesondere die Geschichte des Kongos in deutschen Medien und Bildungseinrichtungen kaum sichtbar waren. Statt darauf zu warten, dass große Medienhäuser diese Themen aufgreifen, entstand die Idee, selbst eine unabhängige Plattform aufzubauen.
Der ursprüngliche Gedanke hinter dem Namen war „Pelisa Mwinda“, das Motto auf Lingala „Mach das Licht an“.
Daraus entwickelte sich später der Name „LuX Mwinda“, wobei „Lux“ aus dem Lateinischen für Licht steht und „Mwinda“ im Lingala ebenfalls Licht bedeutet.
Der Name symbolisiert Aufklärung, Sichtbarkeit und Wissen.


Die Entstehung von LuX Mwinda
Die Bedeutung des Namens
Von gesellschaftlichen Themen zur historischen Aufarbeitung
In den Anfangsjahren beschäftigte sich LuX Mwinda zunächst mit gesellschaftlichen Themen und gesellschaftskritischen Analysen. Bereits 2018 entstanden erste Videoprojekte und Formate gemeinsam mit Consolé Mawaka (Ändert Eure Herzen).
Ab 2019 verlagerte sich der Schwerpunkt zunehmend auf afrikanische und insbesondere kongolesische Geschichte auf YouTube und Instagram.
Mit der „LISAPO“-Reihe begann die historische Aufarbeitung der kongolesischen Geschichte von 1400 bis 1960. Ab Dezember 2023 folgte die „ZINDO“-Reihe, die die Geschichte des Kongos von 1960 bis in die Gegenwart (2026) behandelt.
Dabei geht es nicht nur um historische Fakten, sondern auch um politische Zusammenhänge, internationale Interessen, Kolonialgeschichte, Identität und die Rolle der afrikanischen Diaspora in Europa.
Während der Black-Lives-Matter-Bewegung ab 2020 gewann LuX Mwinda zunehmend an Reichweite und gesellschaftlicher Relevanz.
Durch Kooperationen mit Vereinen, Initiativen und Organisationen engagierte sich die Plattform verstärkt in der politischen Bildungs- und Aufklärungsarbeit. Dabei entstanden Diskussionen, Workshops, Medienprojekte und öffentliche Beiträge zu Themen wie Rassismus, Kolonialgeschichte, Identität und gesellschaftlicher Teilhabe.
LuX Mwinda entwickelte sich zunehmend zu einer Stimme für junge Menschen, die differenzierte Perspektiven auf Afrika, Europa und globale Zusammenhänge suchen.
Wachstum während der Black-Lives-Matter-Zeit


LuX Mwinda Lingala – Archivierung und kulturelles Erbe
Ein wichtiger Bestandteil der Geschichte von LuX Mwinda begann bereits im Juli 2015 mit dem Projekt „Miziki ya Mboka“ (Musik aus der Heimat) später „LuX Mwinda Lingala“ (ein eigenes YouTube-Kanal).
Das Ziel war es von Anfang an, das kongolesische Bewusstsein und kulturelle Erbe zu stärken, indem historische Aufnahmen archiviert, digitalisiert und für kommende Generationen bewahrt werden.
Seit 2015 digitalisiert LuX Mwinda alte Videokassetten und seltene Aufnahmen aus der kongolesischen Geschichte. Dazu gehören:
historische Reportagen
Musikvideos
Konzertaufnahmen
Interviews
Fernsehsendungen
bedeutende gesellschaftliche und kulturelle Ereignisse der kongolesischen Geschichte
Viele dieser Inhalte galten über Jahre hinweg als vergessen oder waren nur noch auf alten VHS-Kassetten vorhanden.
Durch diese Arbeit wurden zahlreiche Werke von Künstlern und Persönlichkeiten wie Charles Mombaya, Mbuta Kamoka, René Lokua, Matou Samuel, Patrice Ngoy Musoko, Koffi Olomidé oder King Kester Emeneya digital archiviert und der Öffentlichkeit über digitale Plattformen erneut zugänglich gemacht.
LuX Mwinda gehörte damit zu den ersten unabhängigen Plattformen in Europa, die eine moderne digitale Archivierungskultur für kongolesische Medieninhalte aufgebaut haben.
Digitalisierung der kongolesischen Musikgeschichte
Seit den 2020er Jahren ist LuX Mwinda zusätzlich aktiv im kongolesischen Musikgeschäft tätig, insbesondere im Bereich Archivierung, Beratung, Produktion und kulturelle Aufklärung.
LuX arbeitete mit Künstlern (wie Shekinah Ndongala, Deborah Loma oder Gracia Odile), Produzenten (wie Marvil Ndongala oder Sharon Ndongala) und Rechteinhabern(wie More Grace Music, Elsha Prod. oder Asifiwe SPRL) zusammen. Dabei steht vor allem die Bewahrung kultureller Geschichte im Mittelpunkt.
Unter anderem besteht Zusammenarbeit mit kongolesische Musikikonen wie Mbuta Kamoka oder Paty Matemo (Prince De La Paix und Pesa Munu Passage) und der Familie vom verstorbenen Charles Mombaya Massani, deren ältere Werke digital aufbereitet und legal auf sozialen Plattformen veröffentlicht werden.
Dabei legt LuX Mwinda großen Wert auf die Einhaltung von Musikrechten und die Zusammenarbeit mit den jeweiligen Künstlern und Verantwortlichen.
Durch diese Arbeit entwickelte sich weltweit innerhalb der kongolesischen Diaspora eine große Reichweite, besonders im Bereich kongolesischer Musikarchive und digitaler Kulturvermittlung.
Förderung der kongolesischen Musik in Deutschland
Neben der Archivierungsarbeit unterstützt LuX Mwinda die kongolesische Musikszene auch aktiv in Deutschland.
Dazu gehören:
kritische Musik-Reportagen
Interviews mit Künstlern
kulturelle Dokumentationen
Konzertorganisationen
mediale Begleitung von Veranstaltungen
Unterstützung bei Musikproduktionen und Albumprojekten
Das Ziel besteht darin, kongolesische Musik nicht nur als Unterhaltung zu präsentieren, sondern auch ihre kulturelle, historische und gesellschaftliche Bedeutung sichtbar zu machen.


Filme, Dokumentationen und neue Medienformate
Mit dem weiteren Wachstum entwickelt LuX Mwinda zunehmend eigene Film- und Dokumentationsprojekte.
Geplant sind professionelle Eigenproduktionen in Zusammenarbeit mit kreativen Partnern, Filmschaffenden und Organisationen.
Dazu gehören unter anderem:
Dokumentarfilme
gesellschaftliche Reportagen
historische Filmprojekte
Kurzfilme
kulturelle Portraits
Kinoveranstaltungen und private Vorführungen
Dabei soll insbesondere afrikanische und diasporische Geschichte modern, emotional und visuell hochwertig erzählt werden.
Deutsch-Afrikanisches Mediennetzwerk
Ab 2026 wurde zusätzlich der Verein
„Deutsch-Afrikanisches Mediennetzwerk“ von Jonas Bidiamba, Daniel K. Biao Adza, Consolé Mawaka und Max Gläsmann gegründet.
Der Verein verfolgt das Ziel, die medialen, historischen und gesellschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Afrika langfristig aufzuarbeiten und neue Zukunftsperspektiven zu schaffen. Sowohl für die afrikanische Diaspora als auch für die deutsche Mehrheitsgesellschaft.
Im Mittelpunkt stehen Dialog, Bildung, Medienkompetenz und kultureller Austausch.
Unsere Vision
Wir möchten Geschichte verständlich machen, politische Bildung modern erzählen und neue Brücken zwischen Menschen bauen.
LuX Mwinda steht für eine neue Generation medialer Aufklärung:
unabhängig, kreativ, historisch fundiert und gesellschaftlich relevant.
Jeder Mensch, der sich mit Ideen, Kreativität oder Engagement einbringen möchte, ist willkommen, Teil dieser Entwicklung zu werden.


Bild: LuX Mwinda bei der Black Lives Matter-Demo in Düsseldorf am 6. Juni 2020. Links: Mawaka als Moderator, rechts: Jonas Bidiamba als Sprecher, Max Gläsmann als Kameramann.


Bild: Deutsch-kongolesisches Bildungsinstitut, Gisela Yangala – 2024 gewann LuX Mwinda den ersten Platz des Deutsch-Kongolesischen Bildungspreises. Im Bild: Jonas Bidiamba (links) und die kongolesische Botschafterin I.E. Frau Louise Nzanga Ramazani (rechts).
Das Team LuX am 22. März 2025 nach der Pressekonferenz des Rumba-Künstlers NK Divine aus Frankreich im Rahmen seines Konzerts in der Accor Arena in Paris. Von links nach rechts: Djenny Zinkondo, Belitte Kudia, NK Divine, Sandra Mbiyeya, Jonas Bidiamba, Max Gläsmann, Marvin Ilonga und Consolé Mawaka.
November 2023 in Paris: Von links nach rechts: Samuel, Bidiamba, Mbuta Kamoka, Jonas S.; Gédeon, Henock, Vialli
Das Team LuX in Juli 2025: Von links nach rechts: Marvin Ilonga, Sandra Mbiyeya, Belitte Kudia, Jonas Bidiamba, Djenny Zinkondo, Daniel K. Biao Adza, Consolé Mawaka und Max Gläsmann. Fotografiert von Documentembela


Das Team LuX in Juli 2025: Von links nach rechts: Marvin Ilonga, Djenny Zinkondo, Jonas Bidiamba, Belitte Kudia, Consolé Mawaka und Sandra Mbiyeya. Fotografiert von Documentembela
Unsere Themen
DR Kongo
Aktuelle News aus der Demokratischen Republik Kongo.
Afrika
Neuigkeiten aus allen afrikanischen Ländern.
Geopolitik
Analysen über weltweite Geschehnisse.
Wissenschaft
Interessante Stories und Fakten über Natur und Technik.
Gesellschaft
Gesellschaftskritische Themen in deutsch-afrikanischen Communities.
Unser Team


Jonas Ndombasi Bidiamba
Gründer, Journalist, Produzent
Artikel: Afrika, DR Kongo, Geopolitik
Daniel K. Biao Adza
Regisseur, Produzent
Artikel: Wissenschaft
Sandra Mbiyeya
Journalistin, Moderatorin, Reportagen
Marvin Ilonga
Journalist, Moderator
Consolé Mudiandambu Mawaka
Reportagen, Musikproduktion
Artikel: Gesellschaft
Belitte Kudia
Journalistin, Podcasts
Djenny Zinkondo
Journalistin, Podcasts














Maximilian L. Gläsmann
Director of Photography


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